UA-164358916-1
oktaJon
mehr sound geht nicht

ACHTUNG: Ich habe festgestellt, dass auf manchem Rechner der ein oder andere Browser nicht richtig funktioniert. Ein kurzfristiger Wechsel lohnt sich auf jeden Fall.


Herzlich willkommen

bei SOUNDCORNER,

und der Präsentation der  oktaJon

der Revolution auf dem Cajonmarkt,

das raffinierte Perkussionsinstrument, das neue Wege in der Rhythmusgestaltung beschreitet. Einzigartig in Form, Sound und Spielvariation.


 

 

Geld zurück, wenn es nicht gefällt.

Money back if you don't like it.


KREATIVZELLE SOUNDCORNER

Die Liebe zum Holz und von Hand gefertigte Einzelmodelle bestimmen die Philosophie der Manufaktur, die konzeptionell nicht auf Massenproduktion setzt, sondern alle Energie in die Fertigung unikater Einzelstücke investiert. Zwei Jahre Entwicklungsarbeit stecken in der oktaJon. Und durchaus kann man von einer Weltneuheit reden, denn weder in der Formgestaltung noch vom Sound-Potenzial hat es vorher eine Cajon gegeben, die ein derartig schubkräftiges Bassfundament liefert.

Mit der OktaJon begegnet man einem Schlagzeug-affinen Groove-Monster, das neben Kickpunch und fetten Snarebeats ein überraschendes Spektrum an Wooddrumsounds in multipler Personalunion vereint. 

ACHTECKIGES CHASSIS

Wie aus der Bezeichnung OktaJon hervorgeht, sattelt der Korpus auf einer achteckigen Konstruktion. Dabei erinnert die volumige Wooddrum im ersten Moment an eine aufrechte PowWow Drum, während der Blick über die Achteck-Symmetrie und die feine Zusammensetzung verschiedener Holzsegmente schweift. So ist der hohe Korpus aus kräftigen Birken-Schichtholz-Segmenten zusammengesetzt, die mit satter Verleimung einen soliden Body zur Verfügung stellen. Und hier macht sich auch schon die erste Besonderheit bemerkbar. Denn die OktaJon misst 52 cm Höhe und sorgt damit für ein angenehmes Sitzgefühl, dessen Komfortabilität zudem noch von einem Sitzpad unterstützt wird. Letzteres besteht aus einer anschmiegsamen Zellgummiverbindung, die gleichsam schmutzabweisende und wärmeisolierende Eigenschaften liefert. Der gesamte Korpus ist mit Schellack überzogen und veredelt die feinen Zeichnungen der Naturoberfläche. Ein zweites Novum findet sich in der zweifachen Schlagflächenbestückung vorne und hinten. Erwartungsgemäß werden hier unterschiedliche Sounds zur Verfügung gestellt, die mittels konstruktiver Tricks ein spannendes Spektrum an perkussiven Klangmöglichkeiten liefern (doch dazu später mehr).  

Bei der OktaJon hat die klassische Quader-Front-Platte ausgedient und stellt eine eyecatching Okto-Symmetrie in den Fokus. Die vordere Spielfläche zeigt eine schlanke 5-ply Buchenholzplatte, die ringsum auf den Body mit versenkten und brünierten Schrauben aufgesetzt ist. Eine dunkle Hydro-Beize sorgt für Kontraststärke zwischen der Beech-Black Optik und dem hellen Ton des Birken-Polygons.

Eine zweite Spielfläche findet sich auf der Rückseite in Form einer aufgeleimten 5-ply Buchenholzplatte in Naturoptik. Sie dient als alternative Spielfläche für Handspielweisen, während die feste Buchenplatte zusätzlich auf Fußmaschinen-Beats ausgerichtet ist. An die OktaJon kann nämlich jedes handelsübliche Cajonpedal angedockt werden, so dass die Groove-Kiste eine regelrechte hybride Funktion aus Schlagzeug und handgespielter Cajon bietet.

ZWEI SNARES & DIE WELT DES POLYGON-GEWÖLBES

Der Blick ins Innere gelingt durch das seitlich (!) integrierte Resonanzloch, das auf "19-Uhr-Position" (Sicht von vorne) schräg Richtung Boden ausgerichtet ist. Innen drin begegnet das Auge einer großen achteckigen Gewölbekammer, die in erster Linie der Klangentfaltung dient und dank des volumigen Korpus auch eine gewisse Affinität für spürbaren Schalldruck aufweist. Die Geräumigkeit des Hohlkörpers wird lediglich durch zwei unscheinbar wirkende Elemente akzentuiert. So sind rechts und links in den äußeren Eckflanken zwei senkrecht verlaufende Snare-Traversen verbaut. Eingeklinkte Holzleisten dienen als Befestigung der beiden 20-spiraligen Snare-Teppiche.  Das ganze System kann mit einem Handgriff ein- und ausgeklinkt werden. Die Traverse ist nicht nur clever gemacht, sondern zeigt auch Know-how hinsichtlich ihrer individuellen Justierbarkeit. So kann ein mit Filz Beschichteter Schieber bewegt werden, der wie ein Schlitten zwischen Holztraverse und Spiralteppich wandert, um den Snare-Effekt in seiner Ansprache/Intensität einzustellen. Bringt man beide Dämpfer in Mittelstellung, so ist der Snare-Effekt nahezu ausgeschaltet. Durch die Stereo-Anordnung der Snares lassen sich unterschiedliche Effekte rechts und links einstellen. 

SOUND

Schon der erste Schlag sorgt für große Überraschung. Was hier an Bassvolumen rauskommt ist, im Vergleich zu klassischen Flamenco-Modellen richtig stark. Warme und raumfüllende Bässe pulsieren aus dem Schallloch und versorgen die OktaJon mit mächtigem Tiefenfundament. Dieser Bass-gesättigte Sound ist ein signifikantes Charakteristikum der OktaJon, die aufgrund ihres Klangmerkmals als wahrscheinlich einzige (Sitz)-Cajon mit derart ausgeprägtem Tiefenbereich bezeichnet werden kann. Dabei scheint der Cajonkessel regelrecht zu summen, während die Vibration der Spielfläche fast wie bei einer großen Felltrommel auch in den Händen spürbar ist. Dabei kommt der Bass kontrolliert daher und schwingt nicht allzu lange, so dass die Klarheit einzelner Schläge aber auch die Transparenz im Spielfluss erhalten bleibt. Je weiter man von der mittigen Spielposition mit den Händen nach außen wandert, desto trockener und perkussiver wird der Klang. Jetzt kommen die gewohnten klassischen Cajon-Snaresounds zum Ausdruck, während der tiefenbetonte Bassgehalt abnimmt. Ganz oben können zudem knackige Clapcorner Attacks gespielt werden.

Die Snares reagieren insgesamt spontan und schenken dem durchweg warmtönenden Sound crispe Nuancen, die insbesondere Schlagzeug-verwandte Grooves kontraststark inszenieren. Dabei sirren die Saiten dezent und kontrolliert mit seidiger Note. Sie klingen weder spitz noch aufdringlich, sondern fügen sich der dunkleren Schattierung des tiefen Kisten-Sounds. Wer´s trocken vom Sound mag, der bringt die Snare-Dämpfer ganz einfach in Mittelposition und schon ist der Snare-Effekt auf "off" geschaltet. Das funktioniert im Handumdrehen und 1A. Sehr praktisch!

Die OktaJon liebt auch das intuitive Spiel und es ist überaus ratsam, die verschiedenen Zonen der Spielfläche zu erkunden, um nuancenreiche Variationen an perkussivem Klangmaterial zwischen akzentstarken Clapcorner-Beats, knackigen Attacks, trockenen Woodsounds und "pumpenden" Bässen zu entdecken.

Vom Charakter ähnlich, aber vom Ton etwas höher angelegt produziert die Buchenholz-Membran der Rückseite eine ebenso ausgeprägt trocken pulsierende Bassaktivität. Rückseitig hat man auf die Snare verzichtet, insofern der Sound eher in Richtung "Peruvian Style" tendiert. Dabei verhält sich die große Spielfläche variabel und übersetzt die verschiedene Schlagvarianten unmittelbar in Sound. Je nach Anspielzone sind Conga- oder auch Bongo-verwandte Klänge zu hören. Zudem fällt die extrem gute Trennung zur Snare auf, die ausschließlich auf der vorderen Spielfläche aktiv ist.

EINSATZ EINER FUßMASCHINE

Die Oktajon ist geradezu prädestiniert für den Einsatz einer Fußmaschine, die man logischerweise von hinten arbeiten lässt (verleimte Schlagfläche). So ist die gesamte Spielflächen-Front dem freien und ungehinderten Spiel der Hände vorbehalten. Handelsübliche Cajonpedale (z.B. mit Schienenbefestigung) können problemlos angedockt werden. Je nach Schlägelart entwickelt die OktaJon ordentliche Kickbeats, die sich durchaus mit Kraft zu behaupten wissen. Dabei seien eher mittelfeste bis weiche Beater empfohlen (Kopf mit Filz, Schaumstoff o.ä.), um anstelle eines harten "Klopfgeräuschs" mehr Milde und warme Kicks walten zu lassen. (TS)

1991

 

 

 

 


E-Mail
Karte
Infos